
Psychotherapie in Wiesbaden
Verhaltenstherapie und Coaching für Erwachsene – bei einem Diplom-Psychologen und Psychologischen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung.
Willkommen auf der Seite meiner Praxis für Psychotherapie!
Als approbierter Diplom-Psychologe und Psychotherapeut biete ich in Wiesbaden Psychotherapie – genauer gesagt Verhaltenstherapie – für Erwachsene an.
Auf dieser Seite finden Sie alles Wesentliche über meine Praxis in der Adolfsallee 47: wie eine Verhaltenstherapie wirkt, welche Beschwerden ich behandle, wie der Ablauf von der ersten Anfrage bis zum Beginn der Therapie aussieht und letztlich auch ein paar Informationen zu meiner Person.
Neben der Psychotherapie biete ich auch berufliches Coaching und psychotherapeutische Zusatzgutachten nach § 109 SGG an.
Am wichtigsten ist mir bei meiner Arbeit, dass Sie schnelle und unkomplizierte Wege kennenlernen, bestehende Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen – und dies möglichst selbstbestimmt. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich gerne zur Telefonsprechzeit an oder schreiben Sie mir eine Email über das Formular am Ende dieser Seite.
Herzliche Grüße
Ihr Dr. Johannes Harbort

Die Grundidee der Verhaltenstherapie: Zuerst verstehen – dann verändern.
Verhaltenstherapie ist eine Richtung der Psychotherapie, die davon ausgeht, dass die meisten Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen im Laufe des Lebens erlernt wurden. Somit können sie auch wieder „verlernt“, sprich verändert werden.

Am Beginn steht also vor allem das Verständnis des Problems auf allen Ebenen im Vordergrund: Warum fühlt sich der oder die Betroffene auf eine bestimmte Art und Weise? Welche Erfahrungen sind der Grund dafür, und warum sind die Muster bis jetzt bestehen geblieben? Erst nachdem wir dies gründlich verstanden haben, erarbeiten wir gemeinsam, welche Veränderungen nach und nach möglich sind – auf der Gefühlsebene, im Verhalten, genauso aber in den Sichtweisen.
Eine Verhaltenstherapie ist also immer lösungsorientiert. Sie richtet sich nach dem Ziel, das Sie für sich als erstrebenswert definieren. Meine Aufgabe ist es, mit Ihnen gemeinsam die Hindernisse auf diesem Weg zu erkennen und auszuräumen.
Sie bleiben dabei durchgehend beteiligt: Alles geschieht offen und transparent im Miteinander. Denn je mehr Sie selbst zur Expertin oder zum Experten für Ihre Themen werden, desto besser können Sie auf die gewünschte Veränderung nachhaltig hinarbeiten. Dadurch wird der Erfolg der Therapie letztlich tragfähig – auch für die Zeit nach der letzten Sitzung.
Kognitive Verhaltenstherapie
Eines der vier Standardverfahren der Psychotherapie (mehr dazu bei den häufigen Fragen). Die Wirksamkeit ist für viele Störungsbilder sehr gut belegt. Ziele, Vorgehen und nächste Schritte bleiben jederzeit transparent.
Achtsamkeit & Schematherapie
Die Verhaltenstherapie wird durch Elemente der Achtsamkeit und der Schematherapie ergänzt, um idealerweise auf mehreren Ebenen gleichzeitig auf die gewünschten Ziele hinzuarbeiten – etwa um belastende Gefühle anders zu regulieren oder wiederkehrende Muster aus der eigenen Geschichte zunächst besser zu verstehen, dann anzunehmen und letztlich verändern zu können.
Forschung, die ankommt
Abschluss als Psychologischer Psychotherapeut mit anschließender Promotion als Psychologe. Mehrjährige Mitarbeit in DFG-geförderten Studien an den Universitäten Mainz und Frankfurt. Was sich als wirksam erwiesen hat, findet den Weg in die Behandlung.
Womit Menschen in meine Praxis kommen.
Behandelt werden Erwachsene – gesetzlich Versicherte, privat Versicherte und Selbstzahlende. Für Kinder und Jugendliche sind Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zuständig.
Depressionen & Burn-out-Symptome
Dauerhafte Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Lust- und Interesselosigkeit, Erschöpfung, Schlaf-, Entscheidungs- und Konzentrationsprobleme.
Soziale Angststörung, früher soziale Phobie genannt
Die Furcht, sich in Anwesenheit anderer Personen zu blamieren oder peinliche Symptome zu zeigen, sowie in der Regel Vermeidung der gefürchteten sozialen Situationen – ein Forschungsschwerpunkt meiner Promotion als Psychologe.
Zwischenmenschliche Probleme in Beziehungen zu anderen
Wiederkehrende Schwierigkeiten, soziale Beziehungen so zu führen, dass sie für Sie und Ihr Gegenüber befriedigend und weitgehend harmonisch verlaufen.
Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie
Panikattacken aus heiterem Himmel, die sehr schnell die maximale Angst erreichen, bedrohlich und unangenehm sind und oft zur Vermeidung bestimmter Situationen führen.
Spezifische Phobien
Ängste vor Höhen, vor Tieren oder vor anderen, ganz bestimmten Situationen.
Generalisierte Angststörung
Übermäßige und anhaltende Sorgen, bezogen auf viele unterschiedliche und eher alltägliche Dinge.
Zwangsstörung mit Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen
Wasch-, Kontroll- und Ordnungszwänge sowie belastende, sich unangenehm in den Vordergrund drängende Zwangsgedanken.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und weitere Trauma-Folgen
Anhaltendes, sich aufdrängendes Wiedererleben, Übererregung und Vermeidung von Situationen, die an das Erlebte erinnern.
Essstörungen: Anorexie, Bulimie und Binge Eating
Angst vor Gewichtszunahme und große Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, übermäßiges Fasten, Essanfälle, Erbrechen.
Missbrauch von Alkohol & Substanzen, stoffunabhängige Süchte
Konsum von alkoholischen Getränken, anderen Substanzen oder suchthaftes Verhalten, wodurch sich Einschränkungen und Probleme im Alltag ergeben – etwa im Beruf oder in der Partnerschaft.
Körperliche Erkrankungen
Psychische Begleit- und Folgeerscheinungen körperlicher Krankheiten.
Sexuelle Funktionsstörungen
Erektionsprobleme, sexuelle Unlust oder Aversion, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Coaching
Im Unterschied zur Psychotherapie setzt das Coaching keine psychische Krankheit bzw. psychische Störung voraus. Dadurch ist ein Coaching noch einmal pragmatischer und auf sehr umschriebene Lebensbereiche, in der Regel berufliche Themen, bezogen.
MehrWeniger
Ein wichtiger Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie ergibt sich aus dem oberen Absatz: Da ein Coaching nicht der Behandlung einer Krankheit dient, werden die Kosten auch nicht von den Krankenkassen übernommen. In aller Regel sind sie aber immerhin steuerlich ansetzbar.
Das Ziel eines Coaching ist es, bestehende Konflikte und Schwierigkeiten auszuräumen und Ihre persönlichen Ressourcen gezielt zu stärken. Dabei können Sie von meiner jahrelangen Erfahrung aus Therapie und Beratung in Bezug auf herausfordernde Situationen profitieren. Gemeinsam entwickelte Lösungsansätze werden zwischen den Sitzungen auf ihre Umsetzbarkeit im Alltag überprüft und angepasst. Denn nur, wenn die Lösungen wirklich individuell passen und alltagstauglich sind, können Sie nachhaltig profitieren und ihre Ziele erreichen.
Vom ersten Anruf bis zum Beginn der Psychotherapie.
Es sind vier Schritte, die aufeinander aufbauen. Die Reihenfolge ist durch das Verfahren der Krankenkassen vorgegeben – durch die Formalitäten führe ich Sie. Sie müssen sich damit nicht auskennen.

Kontakt
Am besten kontaktieren Sie mich per Email, gerne mit einer Telefonnummer, unter der ich Sie tagsüber erreiche – vieles klärt sich im Gespräch schneller. Oder direkt telefonisch zur Sprechzeit von Montag bis Freitag zwischen 14 und 14.45 Uhr.
Sprechstunde & Erstgespräch
Zunächst machen wir bis zu drei Sprechstunden, um Ihr Anliegen einzuordnen: Worum geht es, was belastet Sie genau, und ist eine Psychotherapie hier der richtige Weg?
Am Anfang steht dabei eine ausführliche und gründliche Diagnostik. Sie klärt, welche Beschwerden vorliegen und ob eine behandlungsbedürftige Störung besteht – fachlich die Grundlage jeder sinnvollen Behandlungsplanung und zugleich die Voraussetzung dafür, dass die Krankenversicherung die Kosten übernimmt.
Probatorik
Ein bis drei probatorische Sitzungen. Wir sammeln weitere Informationen zu Ihrer Geschichte, Ihren Schwierigkeiten und Ihren Stärken und entscheiden gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten wollen. In dieser Zeit entsteht eventuell auch schon der Antrag an die Krankenkasse.
Die Psychotherapie
Nach der Zusage der Krankenkasse beginnt die eigentliche Verhaltenstherapie: Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Stunden oder Langzeittherapie mit bis zu 60 Stunden. Die Sitzungen dauern 50 Minuten und finden meist einmal pro Woche statt. Eine Fortführung darüber hinaus ist möglich, wenn sie fachlich begründet ist.
Dr. Johannes Harbort, Diplom-Psychologe.

Psychologischer Psychotherapeut für Verhaltenstherapie, approbiert seit 2010. Mit Kassenzulassung seit 2014. Seit 2014 in der Praxisgemeinschaft in der Adolfsallee in Wiesbaden, davor bereits selbstständig an zwei Standorten in Wiesbaden und Eltville.
Vor der Niederlassung: Promotion an der Universität Mainz zur Blickwahrnehmung bei sozialer Angst, abgeschlossen mit „magna cum laude“, Lehraufträge an der Universität Mainz, Mitarbeit in DFG-geförderten Studien zu Emotionsregulation bei Depression und zur Behandlung von Negativsymptomen bei Schizophrenie sowie ein Jahr in der psychiatrischen Klinik St. Valentinushaus.
Harbort, J., Witthöft, M., Spiegel, J., Nick, K., & Hecht, H. (2013). The widening of the gaze cone in patients with social anxiety disorder and its normalization after CBT. Behaviour Research and Therapy, 51, 359–367.
Harbort, J., Spiegel, J., Witthöft, M., & Hecht, H. (2017). The effects of social pressure and emotional expression on the cone of gaze in patients with social anxiety disorder. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 55, 16–24.
Adolfsallee 47



Meine Praxis liegt verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe des Wiesbadener Hauptbahnhofs, in der Adolfsallee 47. Von den Haltestellen des Nahverkehrs am Hauptbahnhof sind Sie in fünf Minuten zu Fuß bei der Praxis. Von der Innenstadt sind es ungefähr fünfzehn Minuten.
Service für meine Patientinnen und Patienten
Der Therapieraum ist klimatisiert – für eine entspannte Atmosphäre auch in heißen Sommern.
Per App werden Sie an anstehende Sitzungstermine erinnert. Über denselben Weg kann ich Ihnen Unterlagen zuschicken, etwa Arbeitsblätter.
Anfahrt mit dem Auto
Mit dem Auto parken Sie am besten – vor allem nachmittags – im Parkhaus des Einkaufszentrums Lilien-Carré, etwa drei Gehminuten von der Praxis entfernt. Für das Navigationssystem geben Sie bitte Bahnhofsplatz 3, 65189 Wiesbaden ein.
Route zum Parkhaus Lilien-Carré in Google Maps öffnen
Wenn Sie stattdessen direkt vor Ort parken möchten, planen Sie bitte etwas Zeit für die Parkplatzsuche ein. Freie Plätze sind, vor allem in den frühen Abendstunden, manchmal schwer zu finden.
Route zur Praxis in Google Maps öffnen
Sollten Sie sich verspäten, freue ich mich über einen kurzen Anruf unter 0611 137 030 49.
Wer die Kosten übernimmt
In Deutschland in der Regel die Krankenversicherung. Als gesetzlich Versicherter merken Sie von der Abrechnung so wenig wie beim Arztbesuch: Ich lese Ihre Versichertenkarte einmal im Quartal ein und rechne über die Kassenärztliche Vereinigung ab.
Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in aller Regel ebenfalls; teilweise ist die Stundenzahl pro Jahr gedeckelt. Es lohnt sich, das vor Therapiebeginn bei der eigenen Versicherung zu erfragen. Das Honorar für privat Versicherte und Selbstzahlende richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten; Einzelheiten dazu können wir gerne in den ersten Stunden besprechen.
Psychologe, Psychotherapeut, Psychiater – der Unterschied
Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Nach dem Abschluss des Studiums folgt eine mehrjährige Weiterbildung mit anschließender Approbation – dadurch wird man Psychologischer Psychotherapeut und darf eigenverantwortlich mit Hilfe der Psychotherapie behandeln. Ein Psychiater hat Medizin studiert, ist also Arzt. Er behandelt dieselben Störungsbilder, dies aber meist medikamentös und nicht mit Hilfe von Psychotherapie.
In meiner Praxis führe ich Verhaltenstherapie durch – eines der in Deutschland zugelassenen Richtlinienverfahren, neben tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie sowie der systemischen Therapie. Eine medikamentöse Behandlung erfolgt gegebenenfalls in Absprache mit Ihrer Hausärztin oder einem Facharzt.
Was Sie vor der ersten Sitzung vielleicht wissen wollen.
Wer übernimmt die Kosten einer Psychotherapie?
In aller Regel die Krankenversicherung. Voraussetzung ist eine Diagnose, die eine behandlungsbedürftige Störung belegt – sonst wäre die Versicherung nicht zuständig.
Gesetzlich Versicherte merken von der Abrechnung nichts: Die Versichertenkarte wird einmal im Quartal eingelesen, abgerechnet wird über die Kassenärztliche Vereinigung. Private Versicherungen übernehmen die Kosten ebenfalls, teilweise mit einer Begrenzung der Stundenzahl pro Jahr – ein Anruf bei Ihrer Versicherung vor Therapiebeginn lohnt sich. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten.
Wie läuft eine Verhaltenstherapie ab?
Nach der Kontaktaufnahme folgen bis zu drei Sprechstunden, anschließend ein bis drei probatorische Sitzungen. Danach beginnt die eigentliche Psychotherapie: als Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Stunden oder als Langzeittherapie mit bis zu 60 Stunden.
Die Sitzungen dauern 50 Minuten und finden meist einmal pro Woche statt.
Was unterscheidet die Verhaltenstherapie von anderen Verfahren?
Sie geht davon aus, dass Verhalten erlernt wurde und deshalb auch wieder verlernt werden kann. Gearbeitet wird lösungsorientiert an Zielen, die Sie selbst definieren – transparent und ohne dass etwas über Ihren Kopf hinweg geschieht.
Als Richtlinienverfahren sind in Deutschland außerdem die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die analytische Psychotherapie und – seit 2019 – die systemische Therapie zugelassen.
Behandeln Sie auch Kinder und Jugendliche?
Nein, das Angebot dieser Praxis richtet sich ausschließlich an Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche sind Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten zuständig.
Ist eine Psychotherapie auf Englisch möglich?
Ja. Eine englischsprachige Psychotherapie biete ich an – allerdings ausschließlich für privat versicherte Patientinnen und Patienten sowie für Selbstzahlende. Der zusätzliche Aufwand, der mit einer Behandlung in einer Fremdsprache verbunden ist, lässt sich im System der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abbilden.
Alle Informationen dazu finden Sie auf der englischsprachigen Seite.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Das hängt von der aktuellen Auslastung ab und lässt sich pauschal nicht sagen – rufen Sie dafür bitte zur Telefonsprechzeit an. Wenn hier nichts frei ist, hilft die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117 bei der Vermittlung einer psychotherapeutischen Sprechstunde.
Bleibt etwas offen? Rufen Sie an oder schreiben Sie mir – auch dafür ist die Telefonsprechzeit da.

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf:
Telefonisch während der Telefonsprechzeit (14 - 14.45 Uhr). Oder per Email über das Kontaktformular. Wenn Sie mir eine Email schreiben: bitte mit einer Telefonnummer, unter der ich Sie tagsüber erreichen kann.


